All about Alex
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Hallo! Ich bin Alex – Designerin aus Leidenschaft, mit einer großen Liebe für Buchstaben (ganz besonders die A’s haben es mir angetan), reiselustig und naturverbunden.
Ich habe das große Privileg, mit Menschen zu arbeiten, die mit derselben Begeisterung für ihr Unternehmen und ihre Produkte brennen wie ich für meines – Menschen, die ihre Begeisterung leben, sie ausstrahlen und mit vollem Herzen dabei sind.
Dein Credo ist ja, Begeisterung zu wecken. Was weckt deine Begeisterung?
Oh so vieles! Ich bin sehr schnell für vieles zu begeistern, ganz besonders für ein leckeres Essen und alles was damit zu tun hat. Eine gute Bolognese oder ein frisches Schokocroissant lassen mein Herz höher schlagen.
Ich liebe die Berge – im Sommer zum Wandern, im Winter zum Skifahren. Für mich gibt es kaum etwas Schöneres.
Sowieso bin ich super gerne auf Reisen und liebe es in ausländischen Supermärkten nach spannendem Packaging Design zu stöbern. Mit unserem VW-Bus bin ich gerne spontan unterwegs – heute hier, morgen dort.
Ich mag es total, morgens noch nicht zu wissen, wo uns der Tag hinbringt. Den nächsten Morgen dann in der Natur mit Blick auf einen schönen See oder das Meer zu starten und bei einem Kaffee die Gedanken schweifen lassen, was gibt es besseres!
All diese Dinge inspirieren mich und geben mir die Energie, immer wieder neue kreative Projekte anzugehen. (Hier geht’s zu den Projekten).
Kreative Projekte – was heißt das konkret?
Ich unterstütze Unternehmen, zur Marke zu werden, berate sie zu ihrem bestehenden Corporate Design und ob es sinnvoll ist, es zu überarbeiten oder komplett neu zu gestalten. Ein weiteres Thema mit dem Kund:innen zu mir kommen, ist die Konzeption und Gestaltung hochwertiger Mailings, die begeistern und in Erinnerung bleiben.
Hast du ein Beispiel?
Besonders anschaulich ist die Zusammenarbeit mit dem Brauhaus zum Stiefel. (Projekte: Brauhaus zum Stiefel). Hier hat einfach alles gepasst: der Kunde, das Produkt und das Team. Gekrönt wurde die Zusammenarbeit mit den Auszeichnungen beim German Design Award und dem Red Dot Award.
Ich fand diese Welt einfach toll, diese Kultur, das Bayerische, liegt mir einfach. Es erinnert mich an Urlaube und die heimatverbundene Atmosphäre, die ich sehr schätze. Das alles hat in der Kombination das Projekt für mich sehr rund gemacht und ich hatte große Lust, es umzusetzen. Eine wichtige Voraussetzung für ein tolles Ergebnis.
Mit Karo, der Innenarchitektin, die das Projekt betreut hat, habe ich eng zusammengearbeitet, wir lagen gleich auf einer Wellenlänge und wir haben uns gegenseitig inspiriert. Das Projekt ist schön gewachsen und es hat einfach Spaß gemacht.
Das klingt nach einem spannenden Prozess. Wie läuft das genau ab?
Sobald eine Anfrage reinkommt, sammle ich erstmal ganz viele Informationen und stelle alle möglichen Fragen. Ich möchte alles wissen, sehen und erfahren. Beim Brauhausprojekt bin ich über die Baustelle gestapft, habe mir Pläne und historische Fotos angeschaut. Ich sauge alles auf und erstelle dann Ideenskizzen. Wenn dann später die Entwürfe präsentiert werden, zeige ich immer auch die Anwendungen, damit der Kunde sich vorstellen kann, wie das Design am Ende aussieht (Hier geht’s zum Designprozess).
Manchmal kommen Kunden mit einer bestimmten Vorstellung zu dir und es stellt sich heraus, dass sie eigentlich etwas ganz anderes brauchen. Hast du dafür ein Beispiel?
Ein Klassiker ist, dass Kunden denken, sie brauchen einen Flyer. Aber wer nimmt denn heute noch Flyer mit? Viel besser ist es, etwas zu verschicken, was im Gedächtnis bleibt und Freude bereitet. Mit einem Mailing Begeisterung auszulösen, nicht einfach nur Informationen zu vermitteln. (Mailingprojekte).
Hast du auch ein Beispiel für ein solches Mailing, das Begeisterung ausgelöst hat?
Ich habe mal ein Mailing für ein Unternehmen entwickelt, das seine Umfirmierung kommunizieren wollte. Klar hätte man das auch mit einer simplen Mail und einer Pressemitteilung machen können. Wir haben gebrandete Luftballons in passend gestalteten Kartons verschickt. (Projekte: Zeitraum Mailing). Das hat bei den Empfängern richtig Eindruck hinterlassen.
Die Konzeption und Umsetzung hat mir sehr viel Spaß bereitet. Nicht zu unterschätzen ist bei solch einem Projekt aber auch der logistische Aufwand und die 1000 Kleinigkeiten, die es zu bedenken gibt. Da laufe ich zu Höchstform auf. Ich liebe die kleinen Details, die zu einem stimmigen Ganzen zusammenkommen.
Du lebst Mailing-Liebe ja auch für dein eigenes Unternehmen, nicht wahr?
Auf jeden Fall! Ich mache jedes Jahr ein großes Weihnachtsmailing. In der Corona-Zeit gab es zum Beispiel Pasta mit selbstgekochter Tomatensoße für eine gemütliche Mittagspause (Projekte: Pasta Mailing). 2023 habe ich Amore Becher verschickt, davor Geschirrhandtücher mit meinen persönlichen »Glücklichmachern«.
Solche Projekte begleiten mich oft das ganze Jahr über, die Idee wächst in meinem Kopf und ich kann es kaum erwarten bis ich sie endlich umsetzen und verschicken kann – das ist wie Weihnachten für mich selbst.
Meine Kunden erleben die Begeisterung, die solch ein Mailing auslöst am eigenen Leib und sind danach schon oft auf mich zu gekommen und haben gesagt »das möchte ich auch!«. So kam ich zum Auftrag für Kunden-Mailing, die sich ein Onboarding Paket für neue Mitarbeitende wünschten (Projekte: imc Onboarding). Sozusagen Vorfreude auf den neuen Job zum Anfassen.
Du arbeitest ja eng mit deinen Kunden zusammen. Was sind deiner Erfahrung nach die wichtigsten Zutaten für eine gute Zusammenarbeit neben der Begeisterung fürs Tun?
Vertrauen und Wertschätzung. Es ist mir sehr wichtig, dass man sich auf Augenhöhe begegnet und sich gegenseitig schätzt. Meine Kund:innen mögen meine offene und freundliche Art, meine Verbindlichkeit und Kreativität. Das motiviert mich, immer mein Bestes zu geben.
Komplimente sind ein Ausdruck von Anerkennung und Freude – und das gilt sowohl im Beruflichen als auch im Privaten. Ich finde, man sollte Komplimente viel öfter aussprechen, ganz egal, ob es um ein schönes Kleidungsstück geht oder um die Freude an der Zusammenarbeit.
Du lebst und brennst für deine Arbeit als Designerin. Das merkt man. Was machst du, wenn du mal nicht arbeitest?
In meiner Freizeit liebe ich es, in der Natur zu sein und neue Energie zu tanken. Ich gehe gerne wandern, liebe es im Garten zu werkeln und verbringe viel Zeit mit meiner Familie und Freunden. Besonders gerne bin ich mit unserem 30 Jahre alten VW-Bus unterwegs, sei es zum Urlaub machen oder um von unterwegs aus zu arbeiten. Diese Flexibilität genieße ich sehr.
Du hast ja so ein kleines Ritual, dass du auf Instagram morgens immer ein Foto von deinem Kaffeebecher teilst. Was hat es damit auf sich?
Ich sammle Tassen von überall, wo ich gewesen bin – sei es vom Flohmarkt oder aus einem Designmuseum.
Jede Tasse hat ihre eigene Geschichte und bringt Erinnerungen zurück.
Heute Morgen habe ich aus einer Tasse getrunken, die ich in Schweden in einem Loppis Geschäft gekauft habe. Loppis bedeutet Flohmarkt auf Schwedisch und in Schweden ist in jedem Ort mindestens ein Loppi zu finden.
Die Tasse von heute Morgen ist eher ein Becher, weiß mit einem zartgrauen grafischen Muster, schlicht und schön, genau mein Stil. Von diesem Exemplar habe ich sogar zwei Stück.
Die Tasse Kaffee am Morgen genieße ich sehr. So stimme ich mich mit Genuss und Freude auf den Arbeitstag
ein. In Gedanken freue ich mich schon auf das anstehende Corporate Design oder Mailing Projekt.